Kostenlose Immobilienbewertung Berlin

In den vergangenen Jahren erreichten die Miet- und Kaufpreise in Berlin immer wieder neue Dimensionen. Preise schossen in die Höhe und legten pro Jahr um mehrere Prozentpunkte zu. Als bestes Beispiel für diese Entwicklung galten Preise für alte Eigentumswohnungen, die sich seit 2008 durchschnittlich um neun Prozent pro Jahr erhöht hatten. Doch damit ist bald Schluss. Die Berliner sind mittlerweile an ihre finanziellen Grenzen geraten. Zudem ist der Immobilienmarkt in beliebten Kiezen wie Friedrichshain oder dem Prenzlauer Berg ausgereizt.

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Der Immobilienwert der Miet- und Kaufobjekte wird zukünftig nicht mehr drastisch steigen

Immobilienbewertungen von Immobilienexperten zufolge ist der Höhepunkt der dynamischen Immobilienentwicklung am Prenzlauer Berg erreicht. Obwohl ‚Prenzlberg‘ noch immer als Sinnbild des quirligen Berlins gilt, ist nur noch wenig Spielraum für steigende Miet- und Kaufpreise vorhanden. Derzeit belaufen sich durchschnittliche Kaufpreise auf etwa 4.000 Euro pro Quadratmeter. In der Gunst der Mieter und Käufer stehen der Kollwitzplatz, der Helmholtzplatz sowie die Oderberger Straße weit oben. Um den Komfort des Neubauprojektes Ella nahe dem Ernst-Thälmann-Park zu genießen, müssen Käufer mit einem Quadratmeterpreis von 4.200 Euro rechnen.

Wer über das nötige Kleingeld verfügt, lässt sich in Berlin häufig im Villenviertel Grunewald nieder. Unternehmer, Bankiers und Professoren bevorzugen die exklusive Lage der Villenkolonie, deren einziges größeres aktuelles Bauvorhaben die Grunewald Villa ist. Auf diesem Baugebiet werden 75 Parzellen entstehen, deren Grundstückspreise sich auf 520 bis 690 Euro pro Quadratmeter belaufen. Außergewöhnlich hoch ist das Interesse reicher Russen an einer Immobilie in Grunewald. Dieses Klientel lässt sich bei Vertragsverhandlungen gern auf einen Immobilienwert von 5 Millionen Euro für hochwertige Villen ein.

Immobilienbewertungen hängen deutlich von der Lage des neuen Flughafens ab

Immobilienexperten spekulieren bereits jetzt, dass Wedding/Moabit vermutlich der nächste Trend-Kiez in Berlin werden wird. Generell wird der Südosten der Metropole an Attraktivität gewinnen, da diese Gebiete nicht vom Fluglärm betroffen sein werden. Da für Käufer und Mieter mittlerweile kaum noch finanzieller Spielraum besteht, sind die Tage drastischer Miet- und Kaufpreissteigerungen gezählt. Nun sind die Berliner am Zuge, die aufgrund der geplanten Errichtungen von 12.000 neuen Wohneinheiten schon bald aus einem breiten Angebot wählen dürfen. Zudem stehen die Wünsche von Käufern und Mietern mehr und mehr im Fokus, die auf praktisch durchdachte und kompakte Grundrisse großen Wert legen.

Trotz oder gerade aufgrund der stagnierenden Miet- und Wohnpreise wird der Berliner Wohnungsmarkt aktiv bleiben. Immer mehr Menschen zieht es in die deutsche Bundeshauptstadt, so dass einer offiziellen Prognose zufolge im Jahr 2030 rund 250.000 Menschen mehr in Berlin leben werden als 2012. Da die Zahl der Arbeitslosen ebenfalls kontinuierlich sinkt, avanciert die Metropole vor allem für Besserverdiener zum attraktiven Pflaster.