Immobilienbewertung Bonn

Nicht jeder Immobilienexperte hätte gedacht, dass sich die Immobilienwertermittlung in Bonn nach dem Statusverlust als Bundeshauptstadt in eine derart positive Richtung entwickelt. Doch die nordrhein-westfälische Stadt hat nichts an ihrer Beliebtheit eingebüßt, da sich mittlerweile namhafte Dax-Konzerne wie die Post oder Telekom in Bonn niedergelassen haben. Ein weiterer Trend verweist darauf, dass immer mehr Kölner ihren Lebensmittelpunkt in die einstige Bundeshauptstadt verlegen. Viele Käufer und Mieter möchten sich dem Großstadttrubel entziehen, um in einer Stadt zu leben, die mit Naturlandschaften wie dem Kottenforst oder dem Siebengebirge lockt. Die hervorragende Versorgung mit Schulen ist ein weiterer Pluspunkt Bonns.

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Die Immobilienwertermittlung variiert in Bonn zwischen beliebten und weniger beliebten Lagen

Als eine der Top-Lagen Bonns gilt Bad Godesberg/Rüngsdorf. Obwohl das eigene Zentrum des Stadtteils etwas in die Jahre gekommen ist, ist die ‚City in der City‘ dennoch ein deutlicher Pluspunkt dieses Gebietes. Das hiesige Villenviertel ist eines der schönsten Wohngebiete aus Bonn und ein beliebter Wohnort für gut betuchte Menschen, die in einer exklusiven Unterkunft verweilen möchten. Eigentumswohnungen in direkter Rheinlage wechseln in diesem Stadtteil für 5.000 Euro pro Quadratmeter den Besitzer. Mieten belaufen sich in Abhängigkeit der Ausstattung und Lage im Neubau auf durchschnittlich zwölf Euro, wobei Spitzenwerte bei 16 Euro pro Quadratmeter liegen. Ein Großteil hiesiger exklusiver Wohnungen entsteht auf dem Grund und Boden, auf dem einst Botschafter residierten. Großzügige Apartments und Wohnungen sind daher in Bad Godesberg/Rüngsdorf im Rhein Entree sowie den Beckers Gärten zu finden.

In Immobilienbewertungen wird der Stadtteil Kessenich/Dottendorf als aufstrebende 1-B-Lage deklariert. Nördliche und östliche Gefilde des Viertels zeichnen sich durch eine Vielfalt an Mehrfamilienhäusern aus. Eigentumswohnungen sind nicht unter einem Wert von 1.500 Euro pro Quadratmeter erhältlich. Da Neubauten in Kessenich zum größten Teil mit einer sehr hochwertigen Ausstattung errichtet werden, sind Quadratmeterpreise bis zu 4.200 Euro nicht ungewöhnlich. Idyllisch gelegene Wohnstraßen wie die Karthäuserstraße oder der Rosenburgweg werden hauptsächlich für eine Bebauung mit Einfamilienhäusern genutzt, die die neuen Besitzer mindestens 4.000 Euro kosten. Da die Stadtteile Kessenich sowie Dottendorf ruhig und dennoch verkehrsgünstig gelegen sind, werden Preissteigerungen für gut gepflegte Wohnobjekte unmissverständlich folgen.

Immobilienbewertungen prophezeien der Altstadt eine florierende Zukunft

Die Altstadt ist ein weiterer Bereich Bonns, der immer stärker in den Fokus der Immobilienindustrie rückt. Zumeist werden Wohnobjekte mit wenigen Wohnungen erbaut, die nicht durch Quantität, sondern Qualität überzeugen. Aufgrund der hohen Einstandspreise können Familien mit nur einem Einkommen in Bonn schwer Fuß fassen. Nur in nördlich gelegenen Stadtteilen wie Duisdorf oder Buschdorf sind Immobilien noch immer zu relativ moderaten Preisen zu kaufen oder zu mieten. Im Gegenzug verweisen Trends eindeutig auf ein gesteigertes Interesse an zentral gelegenen Objekten. Obwohl die Beliebtheit der Stadt stetig steigt und sich die Zahl der Einwohner bis 2050 von derzeit etwa 330.000 auf 362.000 steigern wird, prognostizieren Immobilienexperten auf Dauer stagnierende Preise. Nur in absoluten Top-Lagen sind dem Preisgefüge nach oben nur wenige Grenzen gesetzt.