Immobilienbewertung Hamburg

Die Wohnungsnot in Hamburg hat mittlerweile dazu geführt, dass mittlerweile auch die Stadtteile aufgewertet werden, die Immobilien-Interessenten bisher nur wenig reizte. Der Blick über die beliebten Stadtteile hinaus sowie die Vielzahl genehmigter und teilweise bereits neu erbauter Immobilien führte inzwischen zu einer leichten Entspannung auf dem Immobilienmarkt. Und dennoch müssen Vermieter – vor allem in beliebten Stadtteilen wie Eimsbüttel, Altona oder Hamburg-Nord – nicht lange nach neuen Mietern suchen.

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Bei der Immobilienwertermittlung nimmt Alsterlangen/Uhlenhorst die Spitzenposition ein

Alsterlagen/Uhlenhorst ist ein weiteres beliebtes Wohnviertel, das Anhängern moderner Architektur längst ein Begriff ist. Namhafte Architekten stellen in diesem Stadtteil ihr Können unter Beweis und haben ein Kleinod erschaffen, dessen Immobilien sich durch Raffinessen wie Dachterrassen, Naturstein oder einem Fleet im Garten auszeichnen. Für diesen Luxus bezahlen Investoren ein Minimum von etwa drei Millionen sowie ein Maximum von rund zehn Millionen Euro. Mietpreise erreichen in Alsterlagen/Uhlenhorst Höchstbeträge von bis zu 21 Euro je Quadratmeter.

Auch in Altona wird das Leben immer teurer. Neubau-Mietwohnungen sind nur selten unter zwölf Euro pro Quadratmeter erhältlich. Wer Wohneigentum erwerben möchte, sollte einen Kaufpreis von mindestens 3.000 Euro auf den Quadratmeter einplanen. Altona ist ein gutes Beispiel für das Wachstum des Nachfragedrucks in anderen Stadtteilen. Einwohner, die sich Immobilien in B-Lagen nicht mehr leisten können, siedeln in B-Lagen wie Altona um. Um der ungebrochenen Nachfrage Rechnung zu tragen, ist das Vorzeige-Quartier ‚Neue Mitte Altona‘ längst in Planung. Der Drittelmix aus jeweils 33 Prozent an Miet-, Eigentums- sowie geförderten Wohnungen stößt bei Bürgerinitiativen jedoch nur auf wenig Begeisterung.

Der Immobilienwert kleinerer Objekte steigt

Einem neuen Trend muss der Immobilienmarkt Folge leisten, indem der Entwicklung Beachtung geschenkt wird, dass in der Hälfte aller Hamburger Haushalte nur noch eine Person lebt. Viele Anleger sind daher an kleinen Wohnobjekten bis zu 200.000 Euro in Citynähe interessiert. Auch im Luxussegment sind Immobilien längst nicht mehr zu jedem Preis vermietbar. Dementsprechend stehen mittlerweile auch in Hamburg ‚moderate‘ Preissteigerungen auf der Tagesordnung.

Die Immobilienwertermittlung wird in Hamburg vom stetig steigenden Angebot beeinflusst. Über 800 neue Wohnungen, denen zahlreiche Eigentumswohnungen zum Quadratmeterpreis von 4.000 Euro angehören, entstehen im Stadtpark-Quartier in Winterhude. Die Region Uhlenhorst bildet die Grundlage für über 150 weitere Wohnungen in den Eleven Houses, die zum Immobilienwert zwischen 4.500 und 5.900 Euro pro Quadratmeter offeriert werden. Zudem stehen Bauprojekte in Hammerbrook sowie in der Hafencity in den Startlöchern. Hamburger Immobilienmakler sind sich sicher, dass bisher für den Immobilienmarkt uninteressante Stadtviertel wie Billbrook oder Rothenburgsort ebenfalls an Bedeutung gewinnen werden. Die Zukunft wird diese offene Frage beantworten!