Immobilienbewertung Köln

Die Zeiten, in denen ein Wohnen auf der rechten Seite des Rheins verpönt war, sind längst vorbei. Ganz im Gegenteil: In punkto Prestige und Preisklasse können es Stadtteile wie Mülheim oder Deutz längst mit der linksrheinischen Konkurrenz aufnehmen. Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand: Der Wohnungsmarkt ist extrem angespannt und die Einwohnerzahl wächst stetig. Es sind neue Wohnalternativen gefragt, die viele Investoren auf der rechten Seite des Rheins gefunden haben.

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Eine positive Immobilienbewertung für Köln-Deutz

Seit geraumer Zeit hat sich Deutz zu einem angesagten Wohnviertel entwickelt, in dem die Preise für Eigentumswohnungen (insgesamt 13 Prozent) seit 2013 nirgendwo so stark gestiegen sind wie in diesem Stadtteil. Durchschnittlich wird der Quadratmeter in Köln-Deutz mittlerweile für 2.800 Euro verkauft – ein Wert, der sich weit über dem Durchschnitt einreiht. Dieser Stadtteil ist nur ein Beispiel dafür, dass rechtsrheinische Wohnviertel immer mehr an Bedeutung gewinnen. Einige weitere Stadtteile wie Wahnheide oder Lind erhalten aufgrund ihrer Nähe zum Flughafen in der Immobilienbewertung Bestnoten. Zahlungskräftige Mieterklientel zieht es immer häufiger nach Mülheim – ein Stadtgebiet, das mittlerweile diverse Werbeagenturen, TV-Produktionsfirmen und einen großen Buchverlag beherbergt.

Und dennoch besteht noch sehr viel Luft nach oben! Das Villenviertel Marienburg ist der beste Beweis dafür, dass Mietpreise bis zu 14 Euro für Altbauten oder bis zu 16 Euro für Neubauten in einer Stadt wie Köln durchaus der Realität entsprechen. Um in einer der edelsten Wohnlagen der Stadt in einer Eigentumswohnung zu leben, ist ein Immobilienwert zwischen 3.200 sowie 6.000 Euro für einen Neubau durchaus repräsentativ. Dichte Bebauungen und die gestörte Ruhe durch hohes Verkehrsaufkommen sind Gründe für die leicht gesunkenen Kauf- und Mietpreise. Aber dennoch belaufen sich Kaufpreise für einen Altbau bzw. Neubau auf ein Minimum von 800.000 bzw. 600.000 Euro sowie ein Maximum von 3,5 Millionen Euro.

Der derzeitige durchschnittliche Immobilienwert für Wohneigentum beträgt 2.100 Euro

Zukünftig prognostizieren Immobilienexperten ein erhöhtes Interesse an Wohneigentum, das auf den aktuell günstigen Baudarlehenskonditionen beruht. Inwiefern der durchschnittliche Kaufpreis für Wohneigentum in Höhe von 2.100 Euro pro Quadratmeter von Dauer ist, ist fraglich. Weiterer Bedarf an Wohnraum ist erforderlich, da bis 2030 etwa 900.000 weitere Einwohner in Köln leben werden. Treten diese Berechnungen ein, sind bis 2030 rund 52.000 neue Wohnungen notwendig. Erste Schritte sind mit der geplanten Umwandlung der Hafengelände in Mülheim und Deutz zu Wohnquartieren sowie Bauprojekten an der Magnusstraße längst getan. Und dennoch möchte die Stadt Köln am ‚Stadtentwicklungskonzept Wohnen‘ festhalten, dem zufolge neue Wohnungen nicht an grünen Wiesen der Stadtränder, sondern mittendrin entstehen sollen. Doch die Auswahl an Flächen ist begrenzt, sogar sehr begrenzt!