Kostenlose ​Immobilienbewertung Nürnberg


In der fränkischen Großstadt Nürnberg herrscht derzeit akuter Wohnungsnotstand. Die Stadt stößt an ihre Kapazitäten – im wahrsten Sinne des Wortes. Umliegende Wälder und Flüsse sorgen dafür, dass eine Ausdehnung des Wohnraums zur Frage der Unmöglichkeit wird. Aus dem Grund gilt die Stadt schon heute als eine der am dichtesten besiedelten des gesamten Landes, in der dringend Nachschub in Form von Wohnraum von Nöten ist. Zentrumsnahe Neubau-Eigentumswohnungen sind die Wunschimmobilien vieler Nürnberger, die mit dem Motto ‚Raus aus dem Grünen, rein in die Stadt‘ dem bundesdeutschen Motto folgen. Vor allem die Generation 60 plus mit hoher Kaufkraft fühlt sich von Penthäusern sowie großzügigen und zentralen gelegenen Altbauwohnungen in urbanen Regionen magisch angezogen. Doch die Auswahl ist gering und die Lage spielt bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle.

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Die Immobilienwertermittlung bescheinigt Erlenstegen ein hohes Niveau

Erlenstegen ist eine der beliebtesten Wohnregionen Nürnbergs, in der die Kaufpreise höher als in jedem anderen Wohnviertel der Stadt sind. Um den Immobilienwert zu erhalten, bemüht sich die Stadt Nürnberg mit allen Kräften, die Nachverdichtung vor Ort auf einem geringen Niveau zu halten. Doch für diesen Luxus müssen zukünftige Immobilienbesitzer bezahlen – und zwar nicht weniger als 700 bis 710 Euro pro Quadratmeter. Der Raum für Neubauten ist arg begrenzt. In der Händelstraße sind acht neue Eigentumswohnungen in Größen bis 180 Quadratmetern errichtet worden, für die Anleger mit etwa 4.000 Euro pro Quadratmeter rechnen müssen. Die Mietpreise variieren zwischen 8,50 sowie 13 Euro.

Im Gegensatz zu Erlenstegen befinden sich die Miet- und Kaufpreise in Thon auf einem erschwinglichen Niveau. Faktoren wie die verkehrsgünstige Lage, die Nähe zum Flughafen sowie die architektonische Vielfalt fließen in die Immobilienwertermittlung dieses Stadtteils ein. Zahlreiche Neubauten entstanden bereits in den vergangenen Jahren. Zudem ist die Erbauung 135 weiterer Eigentumswohnungen geplant. Für Neubauten müssen Interessenten Beträge von etwa 3.200 Euro pro Quadratmeter einplanen. Die Mieten sind mit einem Mindestwert von sieben Euro für Altbauten auf insgesamt zwölf Euro für Neubauten in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Der Anstieg der Immobilienwerte betrifft den gesamten Markt

Dieser Anstieg der Miet- und Kaufpreise erstreckte sich – Aussagen des Maklerverbandes IVD in Nürnberg zufolge – auf den gesamten Markt. Ganz egal, ob alt oder neu, ob Eigentumswohnung oder Doppelhaushälfte – der Preisanstieg war überall erkennbar, auch wenn der Anstieg in Top-Lagen alle Grenzen sprengte. Dieser Trend wird durch institutionelle Anleger unterstützt, denen die Preise in A-Städten wie München zu hoch und die Rendite zu gering waren. Zudem interessieren sich zunehmend private Anleger für die fränkische Großstadt. Makler bewerten die Tendenz der immer weniger steigenden Mieten als Zeichen dafür, dass sich der Markt zu stabilisieren scheint. Dennoch ist ein Einstieg in den Immobilienmarkt trotz der geringen Rendite derzeit noch empfehlenswert. Bleibt abzuwarten, ob die Prognosen der Marktforscher von NC Group Research eintreten und das Angebot ab 2016 die Nachfrage übersteigt.